Im Sommer: Je nach Raumnutzung und Feuchtigkeit sollte im Sommer täglich 3–5 mal für mindestens 10 – 15 Minuten richtig gelüftet werden. Dabei sollte die Hauptbelüftung morgens und abends – also an den kühleren Tageszeiten erfolgen. Fenster und Türen an gegenüberliegenden Raumseiten am besten gleichzeitig öffnen.
Im Winter: Bei Minustemperaturen reicht täglich 3-5 mal Lüften für mindestens 5 Minuten. Haben Sie Zentral- oder Etagenheizung, drehen Sie die Thermostate solange zu. Das spart Energie.
Für eine optimale Belüftung reichen gekippte Fenster nicht aus. Sie sind speziell im Winter problematisch, da sich im Bereich der Fensterstürze und –leibungen Kondensat bildet. Das kann zu Schimmelbefall führen.
Dort sollten in der kalten Jahreszeit die Türen zu den Wohnräumen geschlossen bleiben. Auch in Schlafzimmern ist die Heizung so einzustellen, dass zumindest eine Raumlufttemperatur von 16 – 18 º C erreicht wird. Am Morgen sollte unbedingt gelüftet werden.
Sie sollten während der Benutzung geschlossen werden und direkt nach der Benutzung für 5 – 10 Minuten bei weit geöffnetem Fenster gelüftet werden. Danach können die Türen bei Temperierung der Nassräume geöffnet bleiben.
wie Keller, Abstellräume usw. müssen ebenfalls regelmäßig gelüftet werden.
Behindern Sie nicht die Wärmeabgabe der Heizkörper durch Verkleidungen, lange Vorhänge oder vorgestellte Möbel. Durch Wärmestau erhöhen sich die Wärmeverluste nach außen. Zudem registriert Ihr Heizkostenverteiler einen höheren Verbrauchsanteil.
Berufstätige sollten die Heizung morgens nur runter-, aber nie ganz abschalten und abends wieder hochdrehen. Vorher kurz lüften, denn frische Luft lässt sich besser erwärmen als abgestandene.
Trocknen Sie nach Möglichkeit keine Wäsche in der Wohnung, da die Luftfeuchte auf über 80% steigen kann. Die normale Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 40 und 60%.
Weitere Tipps für ein gutes Raumklima finden Sie in der Broschüre: „Richtig heizen und lüften – gesund wohnen“, die Sie bei der Hattersheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH erhalten.